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 Der Marktplatz

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Dawn
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Admina

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BeitragThema: Der Marktplatz   Sa Feb 06, 2010 6:24 pm

Auf einer erhöhung, weit über dem inneren des Tals liegt eine Stadt. Die Bewohner dieser Stadt wagen sie nie in das Herz des Tals, weil man sich von Schaurigen Tieren und Wesen dort unten erzählt, weswegen sie nichts von dem Hauptquartier dort unten wissen.
Hier oben findet man alles, was das Herz begehrt, von Lebensmitteln bis hin zu anderen Waren wie Stoffe etc.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Sa Feb 13, 2010 4:25 pm

pp: Die Eingangshalle - Hauptquartier der Schattenritter

Seiji war schon eine ganze Weile auf dem Markt und tätigte verschiedene Einkäufe. Dieser Ort war relativ ruhig und die Menschen waren freundlich. Man merkte diesem Ort buchstäblich den Einfluss der Schattenritter an. Seiji war als gut zahlender Kunde den Händlern willkommen und so feilschte, handelte und erählte er schon über zwei Stunden. Sein Rucksack war mittlerweile gut gefüllt, aber er hatte noch längst nicht alles was er brauchte. Gerade hatte er sich auf den Rand des Dorfbrunnens gesetzt, da kamen auch schon viele Kinder angelaufen, die den Fremden mit Fragen bestürmten. Seiji lachte und scherzte mit ihnen, bis immer mehr Stimmen nach einer Geschichte riefen. Seiji beruhigte die Kinder so gut es ging und schon bald saßen sie alle andächtig auf dem Boden um zu lauschen.
Seiji trank einen Schluck des sauberen Wassers aus dem Brunnen und begann dann gut hörbar und mit betonter Stimme zu sprechen: "Es ist noch gar nicht so lange her, da lebte in den Bergen nicht weit von hier ein Mann. Früher hatte er in einem Tempel gewohnt und dort viele gute Dinge gelernt. Doch er fühlte, dass seine Entwicklung keine Fortschritte machte, also ging er in die Berge um im Studium der Natur erfllung zu finden. Die Menschen der umliegenden Dörfer warnten ihn davor allein in den Bergen zu leben, doch er beachtete sie nicht. Er war ein starker Kämpfer, denn er hatte von den Mönchen des Tempels die Kunst des waffenlosen Kampes gelernt. Er ging in die Berge und baute sich eine Hütte. Den Räubern, den wilden Tieren und der Stürme zum Trotz wohnte er dort. Er trainierte und meditierte jeden Tag und betrachtete die Natur um ihre Geheimnisse zu ergründen. Mit der Zeit begann er zu verstehen, begann die Tiere zu verstehen und die Wirung der Pflanzen. Die Tiere wiederum gewöhnten sich an ihn und akzeptierten ihn als Teil des Berges. Die Räuber wiederum sahen ein, dass es bei ihm nichts zu holen gab ausser ein paar schmerzhaften Hieben und Tritten. Die Stürme wurden nicht weniger, aber der Mann lernte ihre Kommen voraus zu sehen und sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Man könnte also denken, dass alles wunderbar war und der Mann seine Erfüllung gefunden hatte, aber das stimmte nicht. Auch wenn sein Geist frei und klar war, so machte ihm die Einsamkeit tief in seinem Inneren zu schaffen. Er sebst verstand jedoch nicht wieso er nicht zur Ruhe kommen konnte und ihn tief in der Nacht immer wieder ein quälendes Gefühl aufweckte. Bis eines Tages die Tochter eines Adligen mit ihrer Eskorte und ihrem Gefolge durch die Berge zog. Sie war dem Sohn eines anderen Adligen versprochen worden und war auf dem Weg zu ihrer Hochzeit. Als Stadtmenschen wussten sie nichts von den Zeichen mit denen die Stürme sich ankündigten und waren dementsprechend ziemlich überrascht, als sie plötzlich den Mann in heller Aufregung vorbeirennen sahen. Die Soldaten hielten ihn für einen Verbrecher und nahmen ihn gefangen. Oder besser gesagt sie versuchten es. Der Mann war noch immer ein starker Kämpfer und so wiedersetzte er sich den Soldaten. Trotz ihrer Waffen und ihrer schweren Rüstungen schafften sie es nicht den Mann zu fangen, während er sie einen nach dem anderen zu Boden warf. Gerade hatte man Bogenschützen aufgestellt, die den Mann erschießen sollten, da gebot die junge Lady dem Treiben einhalt. Sie befahl, dass der Mann zu ihr kommen sollte, welcher folgsam an die Kutsche herantrat und durch das offene Fenster hineinsah. Der Anblick der Lady ließ sein Herz schneller schlagen. Er hatte noch nie eine so schöne Frau gesehen und die einsamen Monate auf dem Berg hatten es nicht gerade besser gemacht. Die Stimme der Lady, die ihn nach dem Grund seines hierseins fragte, machte den Zauber vollständig. Der Mann war der Lady verfallen, er hatte sich in sie verliebt und er merkte es zuerst nicht einmal. Er hing verträumt an ihren Lippen und konnte erst gar nicht verstehen was sie von ihm wollte. Er riss sich jedoch irgendwan zusammen und erzählte der Lady von dem Sturm der kommen würde und der den Pass unüberwindbar machen würde. Er riet ihr dringend Schutz zu suchen und wenn sie wolle, würde er sie zu einer Höhle führen, wo sie solange bleiben könnte. Der Hauptmann, der Zeremonienmeister und die Oberzofe der Lady waren dagegen einfach einem Fremden zu vertrauen, doch die Lady befahl dem Mann zu folgen, denn auch sie hatte Interesse an ihm gefunden. Der Mann brachte die Lady sowie ihr Gefolge gerade Rechtzeitig zu einer großen Höhle, wo sie samt ihrer Pferde und der Kutsche Platz hatten. Der Himmel hatte sich mittlerweile schon verdunkelt und die ersten Blitze erhellten schon den Himmel. Die Leute aus dem Gefolge mussten einsehen, dass sie Unrecht gehabt hatten und der Hauptmann entschuldigte sich sogar für die raue Behandlung.
Aus Dankbarkeit luden sie den Mann ein mit ihnen zu Abend zu essen. Der Mann bekam den Ehrenplatz neben der Lady und während des ganzen Essens konnten die Beiden die Augen nicht voneinander lassen. Sie nahmen weder die Gespräche der Leute um sie herum wahr, noch wussten sie was sie aßen. Sie sprachen kein Wort und verstanden sich doch, nur durch die Blicke die sie austauschten. Gegen Ende des Essens legte der Mann vorsichtig seine Hand auf die ihre und die Lady umschloss diese Hand fest. Sie hätte sie wohl nie mehr losgelassen und es wäre sicher noch mehr passiert, wenn die Oberzofe nicht dazwischen gegangen wäre. Kaum war das Essen zu Ende, zog sie die Lady von den Männern fort und ging mit ihr zurück in die Kutsche, wo sie sie daran erinnerte, dass sie schon einen Bräutigam habe. Die Lady seufzte nur und legte sich mit schwerem Herzen schlafen. Der Mann saß noch eine Weile am Feuer und beantwortete die Fragen, die er Hauptmann und der Zeremonienmeister ihm über die Berge stellten. Doch selbst als die Beiden sich zur Ruhe begeben hatten, blieb ihm der Schlaf fern. Er ging zu den Soldaten die den Eingang der Höhle bewachten und betrachtete das nächtliche Wüten des Sturmes. Seine Gedanken waren bei der Lady und er versuchte diese unbekannten Gefühle die in seiner Brust auftauchten zu verstehen. Soetwas war ihm bis jetzt nicht unter gekommen, er hatte bis jetzt immer alles mit seinem Verstand begreifen und verstehen können, doch diese Gefühle stellten seinen Geist vor ein unüberwindliches Hinderniss. Er wusste es nicht, aber so ist es eben mit der Liebe, sie lässt sich nicht begreifen, nicht verstehen und nur schwer in Worte fassen, sie lässt sich nur leben..."


[OT]Fortsetzung folgt im nächsten Post[/OT]
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Dawn
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Sa Feb 13, 2010 5:25 pm

Bb. Der Vorhof

Dawn hatte Seiji trotz der wut die in ihr geherrscht hatte von oben erblickt. Langsam war sie in einem anderen Teil der Stadt gelandet, hatte sich unsichtbar für die Welt gemacht und war zum Marktplatz geschlichen. Sie sah die Kinder die sich brav um den Brunnen versammelt hatten und Seijis Geschichte gespannt folgten. Auch Dawn erhaschte ein paar Teile der Geschichte und wünschte sich näher dran zu sein, denn sie klang interessant, ob es wohl seine eigene war?
So gut sie konnte schlich sie näher heran, wohl darauf bedacht alles zu verschließen, was sie bemerkbar machen könnte. Sie Wut auf Silber war nicht verflogen, aber sie hatte sich gelegt und jetzt wollte sie ablenkung, dabei etwas über den seltsamen Fremden zu erfahren, den sie sich ins Haus geholt hatte konnte sicher nur von Vorteil sein. Mitbekommen sollte er davon aber nichts, nicht das er sich am Ende zu sehr kontrolliert vorkam.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Sa Feb 13, 2010 9:07 pm

Seiji hatte eine kurze Pause gemacht um einen Schluck Wasser zu trinken und seinen Zuhörer etwas Zeit zu geben das Gehörte zu überdenken. Die Meisten waren noch zu klein um es zu verstehen, aber manche der größeren wussten worum es ging, ebenso wie einige wenige Erwachsene, die mittlerweile dazugekommen waren. Mit nachdenklicher Miene fuhr er fort: "... Auf die Nacht folgt der Tag und auf den Sturm folgt die Zeit der Ruhe! So war es auch mit dieser Nacht und diesem Sturm. Der Morgen brach an und er war so klar und schön wie es wohl auch der erste Morgen überhaupt gewesen war, als er auf die jungfräuliche Erde geschienen hatte.
Der Zug der Lady brach nach einigen kurzen Vorbereitungen auf und der Hauptmann wollte dem Mann Geld geben für seine Hilfe. Der Mann lehnte jedoch ab und sagte nur es wäre nicht nötig ihn zu bezahlen, seine Hilfe gedeihe jedem guten Menschen an. Weiterhin, fügte er hinzu, sei der Weg jetzt nach einem solchen Sturm gefährlich und es wäre besser wenn er sie weiter begleiten würde. Der Mann dachte natürlich an die schöne Lady, er hatte nicht vor sie jetzt schon aus den Augen zu lassen, wo er doch noch nichts über diese seltsamen Gefühle wusste. Der Hauptmann willigte nach kurzem Zögern ein, da er in dem Mann einen guten Kämpfer und ortskundigen Führer sah. So zogen sie durch die Berge, auf dem Pass, der schon vorher schwer zu begehen gewesen war und der jetzt fast unpassierbar war. Ohne den Mann hätte die Lady jedenfalls nie ihr Ziel erreicht.
Die Reise war beschwerlich und gefährlich! Mehrmals wurden sie von Banditen angegriffen und es war nur dem Mann zu verdanken, dass der Lady nichts geschah, denn bei Angriffen schien er immer von der Spitze zu verschwinden und bei der Kutsche wieder aufzutauchen. Die Lady und der Mann hatten nur wenige Gelegenheiten sich zu sehen und zu berühren aber es reichte für sie aus. Sie sprachen kein Wort mehr miteinander, denn das wäre ja sofort aufgefallen, aber allein ein flüchtiger Augenkontakt genügte ihnen um sich zu verstehen. Doch der Zug näherte sich unaufhaltbar seinem Ziel und dem Zeitpunkt wo sich die Beiden trennen mussten. Die glücklichen Tage ihrer Reise vergingen für die zwei Liebenden viel zu schnell und ohne dass sie den Tod und die Entbehrungen auf ihrem Weg wahrnahmen.
Schließlich erreichte der Zug die Bergstation des Reiches mit dem die Lady verheiratet werden sollte. Da die Sonne bereits untergegangen war, beschlossen sie die Nacht hier zu verbringen. Auch der Mann, der eigentlich selbst in der Nacht wanderte, beschloss hier zu übernachten und seine letzte Nacht in der Nähe der bezaubernden Lady zu genießen. Wahrlich, es sollte ihrer beider letzte Nacht werden! Diese Nacht war nicht wie alle anderen! Die Bergstämme der Gegend hatten beschlossen sich zusammen zu tun und endlich die Flachlandbewohner aus ihrem Gebiet zu vertreiben. Obwohl sich die Mannschaft der Bergstation, oder besser Bergfestung durch die Ankunft der Lady praktisch verdoppelt hatte, fiel die Festung unter dem nicht enden wollendem Ansturm der wilden Bergbewohner.
Als klar war, dass sie die Mauern nicht länger halten konnten, verließ der Mann seinen Posten und eilte zu dem Gebäude in dem die Lady untergebracht war. Wenn die Festung schon nicht zu retten war, so hatte er sich vorgenommen wenigstens die Lady zu retten. Er stürmte in ihr Gemach und blutbespritzt und wild wie er aussah, hielten ihn die Lady und ihre Zofen zuerst für einen Feind, doch ihre Angst legte sich schnell. Der Mann eilte zu der Lady hinüber, zog sie von ihrem Diwan an seine schweißnasse Brust und gab ihr nur einen einzigen leidenschaftlichen Kuss. Die Zofen kreischten entsetzt, doch die Lady seufzte nur seelig und schlang ihre Arme um den Mann. Er schüttelte leicht den Kopf, als er seine Lippen wieder von den ihren löste und erklärte heiser dass sie fliehen müssten. Obwohl er die Festung noch nie besucht hatte, kannte er alle Wege und er wusste auch, dass es einen Geheimgang gab. Zu diesem Geheimgang führte er die Frauen und es schien als sollten sie gerettet werden, doch das Schicksal war gegen sie. Im letzten Raum vor der Geheimtür stellte sich ihnen ein Trupp der Feinde in den Weg. Da waren sie, neun verängstigte Zofen, eine Lady aus hohem Haus und ein waffenloser Einsiedler, gegen zwanzig schwertschwingende Barbaren. Der Mann kämpfte Tapfer und tat sein möglichstes um die Frauen zu retten. Feuer brach aus und Chaos entstand. Die Tür zum Geheimgang wurde geöffnet und manche entkamen, doch der Mann wurde von einem herabfallenden Balken getroffen und die Lady von einem Pfeil, als sie ihm zu Hilfe eilen wollte."

An dieser Stelle brach Seiji ab und schloss sein Auge. Er sagte nichts mehr, doch eines der Kinder tat es für ihn. "Und wie geht die Geschichte aus?", fragte das kleine Mädchen. Seiji seufzte schwer und hob eine Schulter: "Tja, es gibt viele Enden für diese Geschichte. Manche sagen sie wären beide gestorben. Andere sagen sie hätten beide überlebt und wären gemeinsam Glücklich. Wieder andere sagen nur einer von Beiden habe überlebt, sei aber kurz darauf aus Kummer gestorben. Das Ende was ich für wahr halte, ist aber etwas anderes. Meiner Meinung nach haben sie beide überlebt, wurden jedoch getrennt und brachten ihr Leben in quälendem Unwissen über den jeweils anderen zu. Ein schreckliches Ende wäre das, wenn es schon zu Ende wäre. Vielleicht finden sie sich ja wieder, das wäre doch möglich oder?", vermutete Seiji leise. Die Kinder begannen sofort lebhaft zu diskutieren und verstreuten sich nach und nach. Auch die Erwachsenen gingen wieder ihren Geschäften nach und unterhielten sich über die Geschichte. Nur Seiji blieb sitzen, nachdenklich ins Leere starrend und völlig in sich versunken. "Was denkt ihr Dawn-sama, wie geht die Geschichte aus?", fragte er nach einer Weile.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Sa Feb 13, 2010 9:17 pm

Dawn hatte der Geschichte leise gelauscht und war verwundert wie sehr sie das Ende der Geschichte berührte. Sie war sich sicher, dass es nur Seijis eigene sein konnte, so viel Gefühl war in seinen Worten geflossen, vor allem in den letzten in denen er über die verschiedenen enden spekulierte. Es war sicher schrecklich nicht zu wissen wo der andere war den man begehrte, wie es ihm ging und was aus ihm geworden war. Ob er überhaupt noch an einen dachte, oder ob das gemeinsame bereits vergessen war. Dawn schluckte.
Als er ihren Namen nannte zuckte sie unweigerlich ertappt zusammen, doch fing sie sich schnell wieder und trat hervor. Ihre dunklen schwingen zitterten leicht vor anspannung als sie auf den Platz hinaus trat, vor angst erkannt zu werden und aus scham weil sie erwischt worden war, wo sie sich doch so viel mühe gegeben hatte.
Mühsam sammelte sie ihre Ruhe und blickte fest zu Seiji.
"Ich denke das es für beide das beste wäre, wenn sie den anderen vergessen würden, falls sie noch leben, sonst sterben sie vielleicht doch noch an ihrem kummer." sagte sie und bedauerte das ihre Stimme durch die anspannung so kühl und unberührt klang. Sicher musste sie einen grausamen anblick bieten, das vor anstrengung die fassung zu waren verzerrte Gesicht, die angespannten schwingen und der kühle unterton ihrer Stimme.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Sa Feb 13, 2010 9:44 pm

"Ob ihr da Recht habt?", fragte sich Seiji grübelnd und seufzte erneut. Er hörte die Anspannung in Dawns Worten und das damit verbundene Unwohlsein. Er konnte sie natürlich nicht sehen, aber der Klang ihrer Stimme hatte genug verraten.
Mit weiterhin nachdenklichem Gesichtsausdruck pustete er ein Blütenblatt von der Hand. Eine Sekunde vorher war es sicher noch nicht da gewesen und doch tanzte es jetzt mit dem Wind davon. Seiji stand auf, ging zu Dawn hinüber, ertastete ihre Hand und ergriff sie mit beiden Händen. Dawns Hand fühlte sich kühl an, ein weiteres Zeichen, dass es ihr nicht besonders gut ging. Seiji legte nachdenklich den Kopf schief und bat: "Wenn es etwas gibt, was euch bedrückt, redet bitte mit mir darüber! Ich bin schließlich hier um für euch da zu sein!" Während er diese Worte aussprach, wandelte sich sein besorgtes Gesicht zu einem sanften, aufmunternden Lächeln und er ließ ein wenig von seiner eigenen Wärme in Dawns Hände fließen.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   So Feb 14, 2010 5:38 am

Dawn entzog ihm eilig die Hand und blickte zur Seite. "Es ist nichts, was wichtig genug ist um besprochen zu werden." sagte sie und blickte auf Seijis Tasche. "Wie ich sehe warst du erfolgreich." sagte sie und dachte darüber nach, was sie wohl in nächster zeit alles für gutes essen erwarten würde, vorallem da alles besser war, als trockenes Brot und Wasser.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   So Feb 14, 2010 5:46 pm

"Ich bin zwar blind", entgegnete Seiji vorwurfsvoll "aber nicht dumm! Ich kann ihrer Stimme anhören, dass sie nervös sind und als ich sie berührt habe, habe ich ihre Unsicherheit gefühlt! Warum gehen wir nicht irgendwo hin, wo sie keine Angst haben müssen? Sie haben doch sicher einen Ort den sie aufsuchen wenn sie mit sich ins Reine kommen wollen. Lassen sie uns dorthin gehen und erzählen sie mir dann was sie beschäftigt! Auch wenn ich nicht so aussehe, ich werde ihnen noch eine Hilfe sein. Selbst wenn ich ihnen nur zuhören kann, es bringt nichts seine Probleme in sich hinein zu fressen! Das führt nur zu einem Aufstauen der schlechten Gefühle. Und irgendwann wird dieser Staudamm brechen und die aufgestauten Gefühle werden ihren Geist überfluten. Die Konsequenzen davon sind nicht gerade erfreulich!" Seiji war besorgt um Dawn und er war besorgt um ihr Seelenheil. Er vermutete, dass die Belastung ihrer Position als Anführerin der Schattenkrieger ihr zu schaffen machte und auch die Einsamkeit die diese Position mit sich brachte war ihrer Gesundheit sicher nicht zuträglich.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 2:09 am

Seijis Worte ließen Dawn wütend werden. Sie wollte nicht reden, über garnichts und schonmal garnicht mit einem völlig Fremden.
"Ich weiß ja nicht für wen du mich hälst, aber ich vertraue mich nicht jedem an der mir über den Weg läuft." fauchte sie. Der Fremde war seltsam und er schaffte es irgendwie immer sie an einem wunden Punkt zu treffen und sie damit wütend zu machen.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 12:22 pm

"Natürlich", entgegnete Seiji demütig und verbeugte sich tief "verzeiht mir meine plumpe Vertraulichkeit und diese unangemessenen Worte Herrin! Ihr habt völlig recht, es steht mir nicht zu so mit euch zu reden! Ich werde jedwede Bestrafung, die ihr für angemessen haltet, ohne ein Wort hinnehmen!" Seiji hielt den Kopf gesenkt und wartete ab was Dawn darauf antworten würde. In der Tat war er alles andere als dumm, eigentlich war er sogar hochintelligent und auf seine Weise, gebildet. Er hatte wenig mit den Menschen und dem Wissen zu tun, das sie vorzogen, aber dafür hatte er andere wertvolle Kenntnisse. Er kannte das menschliche Gemüt und den menschlichen Geist und diese Erkenntnisse ließen sich auch auf andere Wesen anwenden, denn jeder der in der Lage war zu empfinden, konnte auch als menschlich angesehen werden. Das Wissen, das Seiji über das übernatürliche und mystische besaß, war zwar ebenfalls beträchtlich, aber als Diener kam es nur sehr selten zum Einsatz. Er beschäftigte sich eher mit seiner jeweiligen Herrin oder seinem jeweiligen Herren. Es war seine Lebensaufgabe zu dienen und seine Herrin oder seinen Herren glücklich zu machen, zumindest empfand er es so.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 4:01 pm

Dawn blickte zögernd auf Seiji nieder. "Ich sollte dich auf der Stelle töten." stellte sie bitter fest und griff zu ihrem Katana. Langsam zog sie es aus der Saya un betrachtete Seiji. Vorsichtig strich sie über die Klinge und betrachtete ihre harten leeren Augen darin.
Das bin ich also geworden, eine kalte unfähige Person die nach lust und Laune tötete. Eine bittere Erkenntnis. stellte sie fest und betrachtete die verängstigten Kinder die hilflos zu Seiji starrten, als sie das Katana erhob um den entscheidenen Schlag auszuführen. Langsam wägte sie ab wo sie zuschlagen würde, dann ließ sie das Katana hinab saußen, präzise und ohne zu zögern, so wie sie es immer tat. doch anstatt Seijis Kopf damit abzutrennen rammte sie es in den Boden, knapp neben Seijis Kopf und beugte sich zu ihm herab. "Hör zu, wenn du hier leben willst, dann lass mich besser in Ruhe und tu sonst was du für nötig hälst wegen was auch immer ich dir getan habe." knurrte sie und erhob sich wieder um mit einer fließenden bewegung das Katana aus dem Boden zu ziehen und es wieder in seiner Saya verschwinden lassen. Trotz der Sonne die erbarmungslos auf die Erde schien wehte ein kalter Wind und Dawn hoffte einfach, dass das Leben mit Seiji ohne zweitere Zwischenfälle bleiben würde.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 4:48 pm

Eins war sich Seiji sicher, es würde schwer werden, sehr schwer. Es lag noch ein weiter Weg vor ihm, bis er sein Ziel erreichen würde. Doch der Weg dorthin war im Grunde noch wichtiger als das Ziel selbst, wie er immer sagte. Er richtete sich auf, lächelte Dawn an und erklärte: "Ihr seid zu Gütig!" Dann drehte er sich nach den verängstigten Kindern um, grinste ihnen zu und scheuchte sie mit einem Lachen zurück zu ihren Eltern. Am Brunnen hob er Stab und Rucksack wieder auf und kehrte dann zu Dawn zurück. "Habt ihr noch einen besonderen Wunsch zum Abendessen? Sollte dem so sein, lasst es mich wissen, denn dann muss ich vielleicht noch die ein oder andere Zutat einkaufen.", teilte er Dawn mit und lächelte erneut. Kein Groll lag in seiner Stimme und auch keine Furcht, er zitterte nicht Mal ein kleines Bisschen. Wenn man ihn ansah, sah man nur die Freundlichkeit und die Ruhe die sein Gesicht und seine Haltung ausstrahlten, es wies nichts darauf hin, dass er gerade in Gefahr gewesen war seinen Kopf zu verlieren oder überhaupt Sorgen hatte.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 5:39 pm

Dawn schüttelte den Kopf. Ihr war nicht nach Essen zu mute und vielleicht würde sie nicht eher wieder essen, bis sie wusste, dass es Silber gut ging und er ihr nicht auch noch in den Rücken fiel, so sehr schnürrte es ihr den Magen zu. "Vielen Dank, aber ich brauche nichts, kauf was die gefällt." sagte sie und wand sich den letzten paar verängstigten Kindern zu. Ein Lächeln hätte sie wahrscheinlich genau so sehr verängstigt wie zuvor Dawns kleiner ausbruch, ihr würden sie jedenfalls sobald nicht mehr trauen. Stattdessen zog Dawn ein paar Goldstücke aus ihrer Manteltasche und hielt sie ihnen hin. "Kauft euch was gesundes, damit ihr groß und stark werdet und später für das Kämpfen könnt was euch wichtig ist."
Die Kinder blickten sie mit großen augen an und nahmen es so zögerlich, als würden sie erwarten, das gleich eine Falle zuschnappte. Eilig verschwanden sie mit den Goldstücken und Dawn konnte nur noch den leeren Brunnenplatz anstarren.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 6:10 pm

Seiji seufzte schwer und schüttelte traurig den Kopf. All die negativen Gefühle die Dawn ausstrahlte lasteten schwer auf dem ganzen Platz. Es war so intensiv, dass Seiji fast glaubte es greifen zu können. Er überlegte ob er in dieser Situation noch irgendetwas tun konnte um wenigstens ein bisschen frischen Mut zu verbreiten was ihm doch recht aussichtslos erschien. Plötzlich kam ihm dann doch die Erleuchtung und er setzte seinen Rucksack wieder ab. Er kramte ein wenig darin herum und fand schließlich das Gesuchte. Es war eine kleine, quaderförmige Lackschachtel, die er aus einer der Seitentaschen zog und vorsichtig auf die Handfläche legte. "Ich wollte euch noch etwas zeigen, aber ich habe es unglücklicherweise bis jetzt vergessen!", meinte Seiji mit einer Mischung aus leichter Aufregung und minimalem Bedauern. Beinahe ehrfürchtig klappte er den Deckel der Schachtel auf und enthüllte was auf dem Samtpolster in ihrem Inneren lag. Es war das Modell einer Geige samt Bogen. Seiji nahm sie mit zwei Fingern heraus und strich vorsichtig mit der anderen Hand darüber. Die Geige und der Bogen begannen sofort sich auszudehnen, bis sie die Größe eines normalen Instruments angenommen hatten. "Es wäre unpraktisch sie in dieser Form mit herumzutragen, deshalb hat einer meiner Freunde diesen Zauber darauf gelegt!", erklärte Seiji während er sich spielbereit machte. Er strich einmal kurz mit dem Bogen über die Saiten um festzustellen ob sie verstimmt waren und begann dann zu spielen.
Die Melodie die er dem Instrument entlockte war ... überirdisch. Auch wenn es im Grunde traurig klang, war da noch mehr. Es war wie der erste Sonnenstrahl der durch eine dicke Wolkendecke bricht. Gleichzeitig schien es, als könnte man die Musik bis in die letzte Zelle des eigenen Körpers spüren. Der mittlerweile leere Platz schien nicht mehr leer zu sein, die Luft summte von der Musik und selbst die dunkelsten Ecken waren auf einmal gar nicht mehr so dunkel. Zahlreiche Vögel kamen näher um zu lauschen und auch hinter dem ein oder anderen Fenster regten sich schattenhafte Gestalten, die von der Musik angezogen wurden.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 6:21 pm

Dawn lauschte ein wenig der Musik und hätte sich beinahe gehen lassen, doch dann fing sie sich wieder. "Ihr habt Talent, aber ich leider keine Zeit." sagte sie und wand sich ab. "Ich werde zurück zum Quartier gehen, es wartet noch einiges an Arbeit, außerdem habe ich noch etwas, das geplant werden muss." sagte sie und durchschnitt mit ihrer Laune das Band welches die Musik um den platz gesponnen hatte um alles in sich einzuhüllen.

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Seiji


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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 7:29 pm

Seiji unterbrach sein Spiel, lächelte traurig und meinte: "Wie ihr wünscht! Ich bin hier ohnehin soweit fertig, also werde ich euch begleiten!" Die Vögel, erschraken in der pötzlichen Stille und flatterten von den Plätzen auf, auf denen sie gerade noch gesessen und gelauscht hatten. Seiji verpackte seine Ekou wieder, schulterte erneut den Rucksack und näherte sich Dawn bis auf zwei Schritte an. "Wenn es irgendetwas gibt wobei ich euch behilflich sein kann, braucht ihr es nur zu befehlen und ich werde euch in jeder Weise zu Diensten sein!", erinnerte Seiji sie. Er selbst dachte gerade daran wie er hierher ins Dorf gekommen war. Es war eine Herausforderung für ihn als Blinden gewesen vom Anwesen aus das Dorf zu finden, aber er hatte sie nach einigem probieren gemeistert. Was ihn jetzt mehr beschäftigte, war ... Dawn. Sie kam ihm genauso rästelhaft vor, wie er ihr sicherlich erschien. //Welche Qual hält ihr Herz gefangen und welche Sorgen beschränken ihren Geist, dass sie sich so verhält? Ich muss etwas dagegen tun, denn wenn ich es nicht tue, wer dann? Wenn sie so weitermacht geschieht noch ein Unglück, da bin ich mir sicher, sehr sogar!//

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Dawn
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 8:21 pm

Dawn beachtete Seiji nicht weiter, stattdessen schlug sie den direkten Weg in das unbelebte Tal vor dem sich die meisten der Bewohner fürchteten. Ihre dunklen Schwingen hingen träge und weniger Prachtvoll als noch zuvor herunter und deuteten, dass wenigstens die Anspannung verschwunden war, nicht aber die niedergeschlagenheit.
Wenn sie wieder auf dem Anwesen war würde sie dafür sorgen das ihre Flügel verschwanden, aber wenigstens wusste nun jeder mit welchem Wesen sie es zu tun hatten...

Tbc. Dawns Arbeitszimmer

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Feb 16, 2010 9:34 pm

Seiji folgte Dawn, in Gedanken versunken. Er plante schon mal das Abendessen und was es noch so zu tun galt, aber in den tiefen seines Geistes wälzte er weiter das Problem mit seiner Herrin hin und her. Solange sie ihm nicht vertraute, konnte er ihr nicht helfen, aber wie sollte er ihr Vertrauen erringen? //Wie nur? Ich kann nicht mehr kämpfen und ich werde niemandem Schaden zufügen oder ihn in Gefahr bringen, also scheidet ein Beweis meiner Loyalität durch Kampf aus. Hmm, ich denke ich habe eine Idee. Ja das könnte funktionieren, so werde ich es machen.// Wieder ganz auf der Höhe, wurde Seijis Schritt schlagartig beschwingter und er begann eine kleine Melodie vor sich hin zu summen.

tbc: Dawns Arbeitszimmer

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Jackie


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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Do Jun 13, 2013 8:44 pm

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Jackie


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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Do Jun 13, 2013 8:49 pm

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