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 Rennovatio Species

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Seiji


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BeitragThema: Rennovatio Species   So Jan 31, 2010 3:55 pm

Prolog


Yuai. Menschen die von Tiergeistern besessen sind. Aus ihren Köpfen wachsen Ohren, die denjenigen gleichen, die dem Tier gehören, dessen Geist von ihnen Besitz ergriffen hat. Sie sollen besondere Kräfte haben, aber bis jetzt hat kein Mensch diese Kraft gesehen. Ab dem sechsten Lebensjahr beginnen die Tierohren zu wachsen, bis dahin ist das betreffende Mädchen oder der betreffende Junge einfach nur ein normales Kind. Von der Regierung werden die Yuai gejagt und zusammengetrieben. Vor den Lagern, in denen sie gefangen gehalten werden, befinden sich riesige Massengräber, denn die Angst vor den Besessenen und ihrer Andersartigkeit ist groß. Deshalb erreichen die meisten Yuai nicht einmal das Alter von 18 Jahren. Da im Moment Frieden im Reich herrscht, sind die Yuai ein beliebtes Ziel für Söldner, weil die Regierung gut für deren Ergreifung bezahlt. Die besten Erfolge erzielen jedoch die professionellen Jäger der Regierung selbst. Sie sind mit Sondervollmachten ausgestattet, die ihnen Befehlsgewalt über alle örtlichen Wachsoldaten geben und ihnen erlauben die nötigen Schritte einzuleiten, um des Yuai habhaft zu werden. Die Jäger benutzen speziell abgerichtete Hunde, da die Yuai anders riechen als gewöhnliche Menschen. Diese Hunde hetzen ihre Opfer bis zum Tod, was den Jägern jedoch egal ist, da sie ihre Prämie so oder so erhalten. Allerdings munkelt man, dass ab und an einige Yuai aus den Lagern verschwinden und auf das Schloss des Herrschers gebracht werden. Von dort hat man sie nie wieder zurückkommen sehen, weder lebendig noch tot.
Das Schicksal hat allerdings andere Pläne mit den besessenen Kindern, sie sollen nicht für immer von den brutalen Herrschern unterdrückt und gejagt werden. Doch noch sind Jagd und Unterdrückung traurige Realität, was drei Mädchen am eigenen Leib erfahren müssen. Zusammengeführt vom Schicksal, sind sie auf der Flucht vor ihren Häschern. Von der örtlichen Bevölkerung gefürchtet und verraten, führt sie ihre Flucht in den großen Wald hinter dem Städtchen Pandera. Folgen wir ihrem Weg, unter die schattigen Äste des spätherbstlichen Waldes, an jenem Abend, der der Anfang einer großen Veränderung sein sollte.

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BeitragThema: Re: Rennovatio Species   So Jan 31, 2010 4:31 pm

Venatio et Refugium
Flucht und Zuflucht

Die drei Mädchen hasteten Hand in Hand über den dicht mit Blättern bestreuten Waldboden. Die größte von ihnen lief in der Mitte. Ihr Name war Vukite, sie war 16 Jahre alt und die Fuchsohren auf ihrem Kopf zuckten nervös in verschiedene Richtungen. In ihrer rechten Hand verschwand beinahe die Hand des kleinsten Mädchens. Die Kleine trug den Namen Lela, sie war 6 Jahre alt und die Hasenohren auf ihrem Kopf hatten gerade erst zu wachsen begonnen. An Vukite’s linker Hand lief das dritte Mädchen sie war nur wenig größer als Lela allerdings schon 5 Jahre älter. Ihr Name war Nefacha und sie war vom Geist der Katze besessen, wie unschwer an den Katzenohren auf ihrem Kopf zu erkennen war. Das Bellen der Hunde war für keine von ihnen mehr zu hören. Aber sie wussten alle drei, dass ihnen die Jäger noch immer auf den Fersen waren und sie weiter hetzen würden. Lela wurde schon müde und immer langsamer. Als Vukite es bemerkte, hielt sie kurz an und nahm sie Huckepack. Das kleine Mädchen lächelte dankbar und Vukite erwiderte es freundlich. Doch innerlich war sie sich bewusst, dass es keine Hoffnung mehr für sie gab. Wenn die Jäger sie einmal aufgespürt hatten, gab es kein Entkommen mehr. Sie selbst hatte 2 Jahre erfolgreich die Berührung mit den Imperialen Jägern vermieden. Nefacha hatte 6 Monate geschafft und Lela war gerade erst von ihrer Familie verstoßen worden. Wenn kein Wunder geschah, waren sie alle drei verloren. In diesen trübsinnigen Überlegungen versunken stieß sie plötzlich mit etwas Hartem und Unnachgiebigen zusammen. Sie stolperte zurück und hätte beinahe Lela fallen gelassen, sie riss sich jedoch rechtzeitig zusammen und sah auf. Sie war mit einem großen und breit gebauten Mann zusammengestoßen. Seine braunen Augen funkelten unfreundlich auf sie herunter, denn er überragte sie um fast zwei Kopfeslängen. Er führte ein massiges Pferd am Halfter, das einen großen Baumstamm hinter sich herzog. Die Haut des Mannes war wettergegerbt und die gefütterte Lederweste die er trug ebenso. Über sein Gesicht zog sich eine lange Narbe, die ihn noch furchterregender aussehen ließ. Das war aber eigentlich unnötig, denn seine hochgewachsene, muskelbepackte Gestalt flößte jedem den nötigen Respekt ein, der ihm begegnete. Seine schwarzen Haare waren vom Wind in alle möglichen Richtungen gedreht worden. Doch es gab wohl niemanden der ihn ansehen und lachen würde. Außer einem Kind vielleicht. Und so geschah es auch. Während sich Nefacha hinter Vukite’s Rücken versteckte begann Lela zu kichern. Sie deutete auf den großen Mann vor ihr und lispelte: “Deine Haare sehen lustig aus!“ Ihre Reisegefährtinnen starrten sie entsetzt an, während der Mann sie eine nach der anderen genau musterte und schließlich bei Lela ankam. Er machte einen Schritt auf die drei zu und fragte mit finstere Stimme: “So?“ Lela nickte, auch wenn ihr das Lachen vergangen war. Der Mann drehte sich um, ging wieder zu seinem Pferd und sagte weniger bedrohlich: “Da hast du wohl Recht, Kleine!“ Jetzt konnte Lela wieder lächeln. Sie war zu dem gleichen Schluss gekommen wie auch Vukite, die sie absetzte und ein paar zögerliche Schritte auf den Mann zumachte. So schlimm wie er auf den Ersten Blick erschien konnte er nicht sein. Das konnte man auch daran erkennen, dass er ihnen immer noch den Rücken zuwandte und sein Pferd streichelte. Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, unterdrückte ihre Angst und fing an zu reden: “Entschuldigt Herr, dass ich euch angerempelt habe. Aber meine Schwestern und ich werden verfolgt. Könntet Ihr uns bitte verstecken?“ Sie sprach immer schneller und hastiger. „Bitte, wir werden euch nicht zu Last fallen. Wir können kochen und putzen und waschen und nähen und…“ Sie brach ab als ihre Fuchsohren ganz in der Ferne das Gebell der Jagdhunde wahrnahmen. Ihr Kopf ruckte in die betreffende Richtung herum und ihre Augen weiteten sich vor Schreck. Der Mann hatte sich mittlerweile zu ihr umgedreht, sah sie jedoch nicht an, sondern in die Ferne. Sie wandte sich ihm wieder zu und fuhr fort, doch diesmal konnte sie die Panik die sich in ihr ausbreitete nicht mehr ganz unterdrücken: “Bitte Herr! Ich werde alles tun, alles! Aber bitte, versteckt meine Schwestern! Bitte… alles!“ Der Mann senkte seinen Blick, sah sie an und fragte erneut: “So?“ Doch er schien keine Antwort zu erwarten. Denn er drehte sich wieder um und stapfte schnell von seinem Pferd weg, er hinkte auf der linken Seite ein wenig, doch das schien ihm keine Probleme zu bereiten. Vukite, die flehend ihre Hände gehoben hatte, ließ sie traurig wieder sinken. Doch der Mann winkte und rief: “Rasch, oder sie werden euch doch noch kriegen!“ Vukites Gesicht hellte sich wieder auf, sie winkte Lela und Nefacha heran und zu dritt eilten sie dem Mann nach. Erst als sie dicht hinter ihm waren, blickte er sich kurz um.
Während sie durch den Wald eilten, kamen die vier an einer festen Blockhütte mit zwei großen Nebengebäuden vorüber. Der Mann zog im Vorbeigehen eine große Axt aus einem Hackklotz und begann ein furchtbar riechendes Pulver zu verstreuen. Er führte die drei tiefer in den Wald und blieb schließlich vor einem Baum stehen. Er reichte Vukite seine große Hand, auf der ebenfalls einige Narben zu sehen waren. „Los“, drängte er „Wenn ihr auf den Ast da oben klettert, seht ihr, dass der Baum hohl ist. Von da aus kommt ihr rein, ich hol euch später wieder raus. Los jetzt!“ Er half den dreien auf den Ast von dem sie rasch in den hohlen Baum verschwanden, dem man es nicht ansah, dass er so hohl war, dass drei Kinder bequem darin Platz hatten. „Seid still und wartet bis ich zurückkomme!“, ermahnte der Mann und eilte den Weg zurück den sie gekommen waren. Später machte er jedoch einen Umweg und kam von der anderen Seite zu seiner Hütte zurück. Er wollte nicht die geringsten Anzeichen geben, die zum Versteck der Mädchen führten.
An seiner Hütte standen bereits einige gerüstete Soldaten, die das imperiale Zeichen trugen. Sie hatten große Jagdhunde bei sich und wurden von den Wächtern von Pandera begleitet, angeführt von Hauptmann Gen. Dieser fühlte sich sichtlich unwohl und blickte nervös von einer Seite auf die andere. Der hochgewachsene Mann würdigte die anderen keines Blickes, sondern ging direkt auf Gen zu, stellte sich dabei jedoch zwischen die Soldaten und seine Hütte. Er klopfte dem Hauptmann freundlich auf die Schulter und sagte mit fröhlicher Stimme: „Hey Gen, lange nicht gesehen! Was führt dich in den Wald, mein Freund?“ „Na ja, Grambard, also, wie soll ich das sagen?“, stotterte er und warf einen nervösen Blick zu dem Anführer der Imperialen Jäger. Einer der jüngeren Jäger machte ungeduldig ein paar Schritte auf die Tür zu und sagte aufgebracht: „Lasst uns einfach ins Haus gehen, die Spur endet hier! Sie müssen im Haus sein!“ Er streckte die Hand nach dem Türgriff aus, doch plötzlich drückte die Klinge einer Axt gegen seine Kehle. Grambard hielt mit ausgestrecktem Arm die Axt vor die Tür und zwar so, dass die Klinge unweigerlich jeden köpfte der versuchte einzutreten. „Nur zu!“, knurrte er „Geh weiter!“ Lauter fuhr er fort: „Ich dachte die Krone würde das Privateigentum schützen! Wie kann es sein, dass sich imperiale Truppen an meinem Heim vergreifen wollen?“ Gen hob beschwichtigend die Hände und erklärte: „Beruhige dich Grambard! Diese Gentlemen verfolgen einige Yuai, die hier durchgekommen sind. Die Hunde haben hier an deinem Haus die Witterung verloren, vielleicht verstecken sie sich drinnen. Wir müssen im Haus nachsehen!“ „Diese sacrés bêtes sind hier durchgekommen? Trotzdem, ich erlaube keinem von diesen Schnüfflern, mein Haus zu betreten!“, grummelte Grambard. Der junge Soldat war einige Schritte zurückgetreten und wetterte jetzt: “Es ist doch klar das er sie versteckt! Lasst ihn uns festnehmen und dann die Besessenen suchen, Hauptmann!“ Der Anführer der imperialen Soldaten warf seinem Untergebenen einen bedächtigen Blick zu, doch der war damit beschäftigt Grambards Blick zu ertragen, der ihn böse anfunkelte. „Hast du was gesagt, du Würstchen?“, fragte er in einem Tonfall der klar machte, das er sich auf ihn stürzen würde wenn er noch einmal den Mund aufmachte. Der Angesprochene schüttelte stumm und verängstigt den Kopf. Der Anführer lächelte, er war scheinbar froh über die Erfahrung die sein Untergebener machte. Schließlich gehörte auch der Junge zur Elite der Reichsstreitkräfte, er musste jetzt nur noch lernen sich auch angemessen zu verhalten und seine Überheblichkeit abzulegen.
Grambard senkte seine Axt und deutete mit dem Daumen über die Schulter auf die Tür und sagte: „Geh du nachsehen Gen! Aber mach mir nicht so viel Unordnung!“ „Danke für deine Kooperationsbereitschaft Grambard!“, bedankte sich der Hauptmann der Stadtwächter und betrat das Haus. Der Anführer der imperialen Truppen wusste, dass er mit seiner ersten Einschätzung richtig gelegen hatte. Dieser Mann ließ sich von niemandem herumschubsen und er war stark genug, das auch durchzusetzen, was man eindeutig an der Art hatte erkennen können wie er so lange die schwere Axt gehalten hatte. Aber er war nicht gegen die Krone und würde sich angemessen gestellten Befehlen fügen und sogar freiwillig kooperieren. „Wie kommt es, dass ein einfacher Holzfäller dem Hauptmann der Stadtwachen Befehle erteilt und sich einem Imperialen Jäger wiedersetzt?“, fragte er mit sanfter Stimme, in der jedoch auch eine schwache Drohung mitschwang. Grambard erwiderte den Blick des Anführers ungerührt und antwortete: “C’était un développement du temps!“ „Oh, ihr sprecht die Sprache der frenischen Barbaren, denen dieses Land früher gehörte. Offenbar seid ihr doch kein einfacher Holzfäller, Meister Grambard.“, sagte der Anführer und deutete eine Verbeugung an. Grambard tat es ihm nach. Der junge Soldat war ob seiner Demütigung durch den Holzfäller rot geworden und konnte es einfach nicht fassen, dass sein Anführer so mit diesem unverschämten Kerl sprach. Mittlerweile war einiges an Zeit vergangen und Gen kam wieder aus dem Haus heraus. „Sie sind nicht hier!“, verkündete er laut, bedankte sich erneut bei Grambard und wandte sich zum gehen. Doch Grambard hielt ihn an der Schulter fest und verlangte: “Durchsuch mit deinen Leuten auch das Lagerhaus und den Stall! Ich will nicht, dass es noch irgendwelche Missverständlichkeiten gibt!“ Gen antwortete: „Das ist bestimmt nicht notwendig!“ Doch Grambard blieb stur und beharrte: „Ich bestehe darauf!“ „Na gut!“, seufzte der Hauptmann, winkte seinen Leuten und innerhalb weniger Minuten durchsuchten sie die beiden Nebengebäude, die größer als das Haus selbst waren. Wie sie erwartet hatten fanden sie nichts und machten sich auf den Rückweg zum Dorf. Der Anführer der Jäger blieb noch eine Weile stehen und sagte: „Danke für ihre Kooperation Meister Grambard. Offenbar habe ich meine Beute aus den Augen verloren. Schade! Aber die kriege ich schon noch, mir entkommt keiner!“ „Bonne chance, mon frère!“, wünschte Grambard. Der Anführer nickte noch einmal zum Abschied und ging dann seinen Männern nach. Es wurde schon dunkel als Grambard sich versichert hatte, dass keiner mehr in der Nähe war. Er machte sich wieder zu dem hohlen Baum auf, holte seine drei Schützlinge aus ihrem Versteck und brachte sie in sein Haus.

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